Fördermöglichkeiten

Weiter durch Bildung
Ein Blick auf Finanzierungshilfen*

Tipps für Weiterbildungsinteressierte in Elternzeit, Berufsrückkehrer/innen, Mini-Jobber/innen, Beschäftigte, Ausbildungsinteressierte, zukünftige Studenten, u. a.

>> Bildungsgutschein
>> Bildungsprämie
>> WeGebAU
>> IWIN
>> Bildungskredit
>> Aufstiegsstipendium - Studienstipendien für beruflich Begabte
>> BAföG - Elternunabhängige Förderung
>> Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) früher Meister-BAfög
>> Teilzeitausbildung
>> Weitere nützliche Links

Bildungsgutschein

Wer: Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitnehmer(innen)

Was: Bildungsgutschein
Nach Beratung durch die Agentur für Arbeit und Erfüllung der Fördervoraussetzungen Ausgabe eines Bildungsgutscheins für individuelle berufliche Qualifizierung. Möglichkeit der Übernahme von Lehrgangskosten, Fahrtkosten und Kosten für Kinderbetreuung

Wo: Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, Geschäftsstellen Oldenburg, Delmenhorst, Wildeshausen, kostenlose Service-Hotline: 0800 4 5555 00,
www.arbeitsagentur.de

Bildungsprämie

Wer: Erwerbstätige und Elternzeitnehmende

Was: Bildungsprämie
Eine Kofinanzierung zu individueller, beruflicher Weiterbildung für Erwerbstätige (mind. 15 Std. in der Woche) und Elternzeitnehmende (in ungekündigter Stellung); sowie erwerbstätige Rentner/innen.
Höhe des Prämiengutscheins: max. 500 €/Jahr . Maximales zu versteuern­des Jahreseinkommen von 20.000 € (Ledige) / 40.000 € (gemein­schaftlich Veranlagte). Nicht kombinierbar z.B. mit Meister-Bafög. Voraussetzung: persönliche Beratung.

Wo:

WeGebAU

(Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen)

Berufsabschlüsse für gering qualifizierte Beschäftigte

Wer: Beschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ohne Ausbildung oder länger als 4 Jahre außerhalb des Berufs auf Anlernebene tätig sind

Was: Berufsabschlussorientierte Weiterbildung

Wie:
  • Erlangung von Berufsabschlüssen (Umschulung, Externenprüfung)
  • Bezahlte Freistellung durch den Arbeitgeber für die berufliche Weiterbildung
  • Zuschuss zu Freistellungskosten des Arbeitgebers, individuelle Festlegung der Förderhöhe
  • Übernahme der vollständigen Lehrgangskosten durch die BA
Anpassungsqualifizierungen

Wer: Arbeitnehmer/innen in KMU`s mit weniger als 250 Beschäftigten

Was: Erlangung von beruflichen Kenntnissen (zertifiziert nach AZAV) mind. 160 Unterrichtsstunden

Wie: Beteiligung der Agentur für Arbeit an den Lehrgangskosten, individuelle Förderquoten, bezahlte Freistellung durch den Arbeitgeber für die berufliche Weiterbildung

Wo: Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, Oldenburg, Delmenhorst und Wildeshausen Matthias Jantos T. 0441 228 -1180
www.arbeitsagentur.de
oldenburg-wilhelmshaven.arbeitgeber@arbeitsagentur.de

WIN

(Weiterbildung In Niedersachsen)

Das WiN-Förderprogramm für Unternehmen ist seit dem 01.07. 2015 am Start.

Wer:
Beschäftigte aus Unternehmen. Betriebsinhaber/innen mit unter 50 Beschäftigten

Was:
Lehrgangs- und Prüfungsgebühren für Qualifizierungen sowie Ausgaben für Freistellungen (Zuschuss bis zu 50%, mind. 1000?, 24 Mon. Laufzeit; pro Teilnehmer/in ist ein Antrag zu stellen)

Wo:
N-Bank T.: 0511 ? 30031 ? 333
E-Mail: beratung@nbank.de

Bildungskredit

Wer: Volljährige Schüler/innen, Studierende, Teilnehmer/innen eines in- oder ausländischen Praktikums, ausländische Auszubildende unter 36 Jahren.

Was: Bildungskredit in monatlichen Raten von 100, 200 oder 300 ?. Innerhalb eines Ausbildungsabschnittes bis zu 24 Monatsraten, d. h. max. 7.200 ?. Zusätzlich bis zu 3.600 ? ein Teil des Kredits als Abschlag im Voraus z.B. für kostenintensive Arbeitsmaterialien, soweit insgesamt die Grenze von 24 Monatsraten und 7.200 ? nicht überschritten wird.

Wo: Bundesverwaltungsamt, Abteilung IV Bildungskredit, 50728 Köln, T.: 0228 99 3584492 oder www.bildungskredit.de

Aufstiegsstipendium - Studienstipendien für beruflich Begabte

Wer: Personen, die eine Berufsausbildung besonders erfolgreich absolviert haben und über eine Berufserfahrung von mindestens zwei Jahren verfügen. ?Besonders erfolgreich? heißt: Berufsabschlussprüfung oder Aufstiegsfortbildung mindestens mit Durchschnittsnote 1,9 bzw. 87 Punkten etc., Alter: max. 25 J.

Was: Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule Stipendium für Vollzeitstudium: 670 ?/Monat plus 80 ? Büchergeld. Zusätzlich: Betreuungspauschale für Kinder bis 10 Jahre (113 ? 1.Kind, jeweils 85 ? für jedes weitere).

Wo: Stiftung Begabtenförderung, berufliche Bildung gGmbH (SBB), Lievelingsweg 102-104, 53119 Bonn, Tel.: (0228) 62931 - 43

www.aufstiegsstipendium.de
www.weiterbildungsstipendium.de

BAföG - Elternunabhängige Förderung

Was: Das elternunabhängige BAföG wird bis zu einem Höchstalter von 30 Jahren gezahlt; im Einzelfall können Erziehungs- und Krankheitszeiten angerechnet werden.

Wo: BAföG-Hotline: 0800-223-6341 oder www.bafög.de
Beratung bei den BAföG-Ämtern von Landkreisen und Kommunen, sowie Studentenwerke von Universitäten und Fachhochschulen

Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) Aufstiegs-BAföG statt Meister-Bafög (ab 01.08.2016)

Wer: Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder vergleichbarem Berufsabschluss, die eine Aufstiegsfortbildung absolvieren wollen, z.B. zum Meister/in, Techniker/in, Betriebswirt/in, Fachkrankenpfleger/in, Fachaltenpfleger/in etc., beschäftigte und nichtbeschäftigte Personen. Mindestumfang der Fortbildung: 400 U-Std.

Was*: Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Vollzeitlehrgängen erhalten für beginnende Maßnahmen oder Maßnahmeabschnitte vom Staat einen monatlichen Unterhaltsbeitrag zum Lebensunterhalt bis zu folgender Höhe:

768 € für Alleinstehende ohne Kind 333 € Zuschuss/ 435 € Darlehen
1.003 € für Alleinstehende mit einem Kind 462 €/541 €
1.150 € für Verheiratete 238 € 912 €
1.238 € für Verheiratete mit einem Kind 580 €/658 €
1.473 € für Verheiratete mit zwei Kindern 709 €/764 €

Für jedes weitere Kind erhöht sich (einkommens- und vermögensabhängig) dieser Betrag auf 235 Euro € und wird zu 55 Prozent als Zuschuss geleistet. Alleinerziehende erhalten darüber hinaus pauschalisiert und ohne Kostennachweis einen Kinderbetreuungszuschlag von 130 Euro monatlich pro Kind.

Bei Vollzeit- und Teilzeitmaßnahmen ist zur Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren ein einkommens- und vermögensunabhängiger Maßnahmebeitrag in Höhe der tatsächlich anfallenden Gebühren, höchstens jedoch 15.000 € vorgesehen. Er besteht aus einem Zuschuss in Höhe von 40 Prozent, im Übrigen aus einem zinsgünstigen Bankdarlehen. Die Darlehen für den Unterhalts- als auch für den Maßnahmebeitrag sind während der Fortbildung und während einer anschließenden Karenzzeit von zwei Jahren - längstens jedoch sechs Jahre - zins- und tilgungsfrei.

Die notwendigen Kosten der Anfertigung des Prüfungsstückes (sog. Meisterstück oder eine vergleichbare Prüfungsarbeit) werden bis zur Hälfte, höchstens jedoch bis zu einer Höhe von 2.000 € im Rahmen eines zinsgünstigen Darlehens gefördert.

Wo: Investitions- und Förderbank Niedersachsen - NBank, Investitions- und Förderbank Niedersachsen - NBank, Günther-Wagner-Allee 12-16, 30177 Hannover, T.: 0511 30031-0 E-Mail: meisterbafoeg@nbank.de, www.nbank.de
Beratung und Unterstützung bei der Antragstellung:
Handwerkskammer Oldenburg , T.: 0441 232-0, Oldenburgische IHK: 0441 -2220-426, www.meister-bafoeg. Info-Hotline: 0800-6223634

*Quelle: Auszug BMBF, Förderhöhe unter http://www.meister-bafoeg.info/de/172.php

Teilzeitausbildung

Wer: Personen ohne Altersbegrenzung, die bereits eine Ausbildung begonnen haben, diese aufgrund von Elternschaft bzw. Pflegetätigkeit unterbrachen und den Wiedereinstieg planen; Personen, die noch keine Ausbildung begonnen haben, also während/nach der Schule Eltern wurden bzw. in Pflege eingebunden sind.

Was: Betriebliche Teilzeitausbildung
Gemäß § 8 Abs. (1) des Berufsausbildungsgesetzes (BBiG) in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Die Arbeitszeit kann täglich oder wöchentlich reduziert werden. Die Ausbildungsvergütung bemisst sich prozentual an der Arbeitszeit. Der Ausbildungsbetrieb muss die Teilzeitausbildung in seine betrieblichen Abläufe integrieren können. Zur Vorbereitung auf eine Berufsausbildung kann die Teilnahme an einer berufsvorbereitenden Maßnahme hilfreich sein.

Ausbildung in Teilzeit
Variante 1:
Teilzeitausbildung ohne Verlängerung der Ausbildungszeit:
Reduzierung der Arbeitszeit einschließlich des Berufsschulunterrichts auf bis zu 30 Std. ( mindestens 25 Std.) wöchentlich
Variante 2:
Teilzeitausbildung mit Verlängerung d. Ausbildungsdauer um 1 Jahr:

die Arbeitszeit beträgt einschließlich des Berufsschulunterrichts mind. 20 Wochenstunden Berufsschulbesuch in Vollzeit

Voraussetzungen:
  • gemeinsamer Antrag des Auszubildenden und des Ausbildungsbetriebes
  • es muss zu erwarten sein, dass das Ausbildungsziel auch in der verkürzten Zeit erreicht wird
  • es muss ein berechtigtes Interesse an der Verkürzung vorliegen, z.B. der Nachweis über die Betreuung eines eigenen Kindes oder eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Teilzeitausbildung, selbst wenn ein berechtigtes Interesse vorliegt.

Wo: Informationen
Oldenburgische IHK,
Frau Gauda T.: (0441) 2220-485

Handwerkskammer Oldenburg, Ausbildungsabteilung
T.: (0441) 232-253 Herr Zarske oder
T.: (0441) 232-257 Herr Auktun

Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven,
Geschäftsstellen Oldenburg, Delmenhorst, Wildeshausen,
kostenlose Service-Hotline: 0800 4 5555 00

Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA)
Frau Loers, T.: 0441 228-1247

Weitere nützliche Links

Studieren ohne Abitur, Abendhauptschule, Abendrealschule, Tagesrealschule:
VHS Wildeshausen, T.: (04431) 71622
regioVHS Ganderkesee-Hude, T. (04222) 44 444
VHS Delmenhorst, T.: (04221) 9818018

Suche nach Ausbildungsplätzen:
www.ihk-oldenburg.de/lehrstellenboerse
www.hwk-oldenburg.de
www.zwaig.de

Suche nach Weiterbildung:
www.kursnet.arbeitsagentur.de

Fragen zur Berufswahl:
www.berufskunde.com
www.berufenet.de
www.mint-arbeitsagentur.de

Studienfinanzierung:
www.bafoeg.de
www.studienkredite.de
www.che.de

>> Weiterbildungsscheck


* Die genannten Förderinstrumente und Angaben beruhen auf den angegebenen Quellen/Websites
und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit (Hrsg.)

Irrtum und Änderungen vorbehalten.
Stand der Informationen: Juli 2016


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