Sichtwechsel | Hude
Sabine Stolle-Wichmann
Reiki & Coaching
Acht Fragen an Sabine Stolle-Wichmann
Frau Stolle-Wichmann, was ist Ihr Business und wie ist die Idee dazu entstanden?
Ich biete Reiki Behandlungen an. Das ist ein spirituelles Heilsystem oder auch ein Regulationssystem, das mittels Handauflegen praktiziert wird. Es ersetzt nicht die Schulmedizin, kann aber unterstützen!
Übersetzt bedeutet Reiki „universelle Lebensenergie“. Mit dieser Energie setze ich mich in meinen Reiki-Sessions in Verbindung, um sie durch Berührungen weiterzugeben. Sie kommt also nicht von mir, ich bin nur der „Kanal“ zwischen der Person und der universellen Reiki-Energie. Hierbei nimmt sich der Körper, was er braucht. Alles kann, nichts muss. Ob reinigend, regulierend oder entgiftend. Manchmal stärkt es die Selbstheilungskräfte, damit Körper und Seele wieder in Einklang kommen
oder Energieblockaden gelöst werden (psychisch und/oder mental). Viele entspannt es einfach.
Des Weiteren habe ich eine Ausbildung zum Female-Empowerment-Coach absolviert. Dort habe ich Techniken, vor allem Fragestellungen und Tools gelernt, die speziell auf die Belange von Frauen abzielen. Das soll nicht heißen, dass bei mir Männer „schlechtgemacht“ werden. Wir gucken einfach ein bisschen bei der maskulinen Energie ab. Frauen neigen leider dazu, ihre Erfolge zu wenig anzuerkennen oder sich zu viele Gedanken zu machen, was andere über sie denken. Ich unterstütze Powerfrauen dabei, zurück in ihre Kraft zu kommen. Die Arbeit macht die Frau selbst und der größte Teil des Coachings findet eigentlich zwischen den Sessions statt. Wir schauen uns genauer an, welche Werte wichtig sind, ob es „innere Antreiber“ gibt, die blockieren, das ist ganz individuell. Während eines Coaching hat man oft sehr erhellende Momente. Es geht dabei um eine Begleitung auf der Prozessebene, nicht um Bewertung oder Motivation.
Coaching ist nichts Anderes als Persönlichkeitsarbeit. Auch auf dem Weg in die Selbstständigkeit kann ein Coaching sehr unterstützend sein, um blinde Flecken aufzudecken und/oder limitierende Glaubenssätze zu erkennen, die einen noch aufhalten…
Was war am Anfang die größte Hürde bzw. Herausforderung?
Da einer meiner wichtigsten Werte (wie wohl bei vielen) die Sicherheit ist, war ich hier sehr unsicher, ob ich gleich komplett selbstständig werden möchte. Also habe ich mir ein Coaching gegönnt und dort meine Ziele und den Zeitplan festgesteckt. Das hat mir Mut gegeben.
Eine weitere große Hürde war, mich „sichtbar“ zu machen, also mich zu präsentieren, Werbung zu machen und meine Adresse und Telefonnummer mit meinem Angebot zu veröffentlichen.
Was hat besonders gut geklappt?
Als ich aus meinem Beratungsgespräch bei der EFA kam, war der Knoten „geplatzt“. Als ich wusste, dass es Rückhalt von Frauen gibt, die das Wissen haben und weitergeben, um professionell zu star-ten, habe ich einfach losgelegt und meinen Plan abgearbeitet.
Haben Sie Aufgaben abgegeben / sich helfen lassen? Wenn ja, welche bzw. wie?
Meine größten Hilfen waren der Beratungstermin mit der EFA, ein Coaching, ein Gespräch mit einer Steuerberaterin und ein hilfsbereiter Nachbar, der mir geholfen hat, ein Google-Business-Konto zu erstellen. Ich habe mir ein Label anfertigen lassen. Auch wenn ich sonst nicht so gut darin bin, Arbeit zu delegieren, wurde ich bei der EFA darauf sensibilisiert, mir diesbezüglich Freiraum zu schaffen. Demnächst möchte ich unbedingt noch einen Kurs für die Arbeit mit Social-Media belegen (da kenne ich mich gar nicht aus), auch hätte ich gerne professionelle Fotos.
Inwiefern hat EFA eine Rolle bei Ihrer Gründung gespielt?
Wie schon erwähnt, war mein Gespräch bei der EFA eigentlich das letzte Zünglein an der Waage…. Alles lief so professionell, wertschätzend und empathisch ab, dass ich mich tatsächlich das erste Mal als Unternehmerin gefühlt habe. Außerdem hatte ich das Gefühl einer Zugehörigkeit, weil dort schon oft erfolgreich Frauen unterstützt wurden. Auch die im Nachgang übersandten Unterlagen zur Vorbereitung auf den „Papierkram“ – vor dem ich solche Angst hatte – fand ich extrem wertvoll. Allein den Business-Plan auszuarbeiten, hat mich noch einmal in dem bestärkt, was ich wirklich will. Schön finde ich auch, dass es nach diesem Gespräch nicht vorbei war. Ich habe diverse Beratungsangebote im Auge, die ich noch mitmachen will, z. B. das Themenmarketing. Und die ganzen nützlichen Links sind großartig!
Was hätten Sie sich seinerzeit gewünscht? Was hätten Sie noch gebraucht?
Ich hätte mehr Selbstvertrauen und weniger Selbstzweifel haben können.
Was würden Sie heute anders machen?
Heute würde ich mich direkt um Unterstützung kümmern und mich mehr mit Menschen umgeben, die schon da sind, wo ich hinmöchte.
Wo sehen Sie Ihr Business in den nächsten 5 Jahren?
Mein größter Traum wäre es, in fünf – spätestens aber in acht Jahren – ortsunabhängig von überall auf der Welt arbeiten und Frauen empowern zu können. Ich finde es wunderschön, wenn sich Frauen gegenseitig das Licht hochhalten und so tolerieren, wie sie sind, anstatt sich zu bewerten und klein zu machen. Wie bei EFA!
Herzlichen Dank für das Gespräch!
Weitere Informationen zu Stolle-Wichmann Reiki & Coaching „Sichtwechsel“, Hude, finden Sie bei Google! (stollewichmann „Sichtwechsel“)

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