Hundeschule „Hündisch Glücklich“ | Wildeshausen

Sabrina Kiyek

Familie Training Gemeinsam Harmonie

Acht Fragen an Sabrina Kiyek

1

Frau Kiyek, was ist Ihr Business und wie ist die Idee dazu entstanden?

Mein Business ist eine Hundeschule. Die Idee dazu entstand in meiner Elternzeit.
Wir haben 4 Kinder, für die ich meinen vorherigen Beruf als Akustikerin pausiert bzw. aufgegeben habe.
In der Elternzeit zog auch unsere erste Hündin ein. Ich fand Gefallen und Freude an der Erziehung, nicht nur an der der Kinder, sondern auch am Vierbeiner und habe mich somit über den Hundetrainer- Beruf informiert und habe diesen Weg letztendlich eingeschlagen.

2

Was war am Anfang die größte Hürde bzw. Herausforderung?

Die Zeit fürs Lernen zu finden. Im Alltag von 4, zu der Zeit noch kleineren Kindern, muss sich eine Mutter erst einmal wieder die Freiräume schaffen. Nicht nur die Zeit an sich muss vorhanden, auch der Kopf muss natürlich aufnahmefähig sein. Nach einiger Eingewöhnungszeit haben wir aber einen guten Weg gefunden.
Vorerst arbeitete ich in der Ausbildungszeit als angestellte Hundetrainerin. Nach dem Abschluss gründete ich dann meine eigene Hundeschule. Hier war sicher die Herausforderung, noch ein Stückchen mehr Zeit aufzubringen, um Werbung zu betreiben, alles ins Rollen zu bringen und mich eben auch selbst zu organisieren, denn die häuslichen Aufgaben und Zeitaufmerksamkeiten der Kinder bleiben ja ebenfalls bestehen.

3

Was hat besonders gut geklappt?

Der Rückhalt und die Hilfe der Familie. Auch wenn mein Mann viel arbeitet und meine Kinder einige Termine in der Woche haben, so haben alle an einem Strang gezogen und wollten, dass die Hundeschule erfolgreich wird. Und ganz ehrlich: die Kinder sind auch ein bisschen stolz auf den Beruf ihrer Mutter.

4

Haben Sie Aufgaben abgegeben / sich helfen lassen? Wenn ja, welche bzw. wie?

Unter anderem haben mein Bruder und seine Frau die Website- und Flyer-Gestaltung als gelernte Mediengestalter übernommen. Mein Mann hat mir bei den administrativen Dingen geholfen: Software finden, Gestaltung, Buchführung, usw.

Und meine Kinder haben Zuhause Aufgaben übernommen. Klar muss man immer noch mal wieder an die Beständigkeit dieser Aufgaben erinnern, aber ich bin dankbar, dass wir diesen gemeinsamen Weg eingeschlagen haben.

5

Inwiefern hat EFA eine Rolle bei Ihrer Gründung gespielt?

Mir hat geholfen, dass ich jemanden an der Seite hatte, den ich fragen konnte, an was zu denken ist und wo ich mich informieren kann. Bei der Menge an Regeln, die zu bedenken und welche Wege zu gehen sind, behält man als Laie und Erstgründerin kaum den Überblick.

6

Was hätten Sie sich seinerzeit gewünscht? Was hätten Sie noch gebraucht?

Ein bisschen mehr eigenes unternehmerisches Denken. Für mich ist das ein Prozess, den ich lernen musste und manchmal auch immer noch lernen muss. Und ein wenig mehr Geduld mit mir selber.?

7

Was würden Sie heute anders machen?

Da fällt mir nicht so viel ein, grundsätzlich bin ich mit dem Verlauf zufrieden.

8

Wo sehen Sie Ihr Business in den nächsten 5 Jahren?

Mein Wunsch ist es, dass ich vielen Hundehaltern mit meiner Arbeit helfen kann. Wenn ich auf meinen Spaziergängen lauter entspannten Hunden und Haltern begegne, die vorab in meiner Hundeschule waren, habe ich mit meiner Hundeschule mein 5-Jahresziel erreicht, mit dem weiteren Wunsch, immer noch persönlich und in familiärer Atmosphäre für meine Kunden da sein zu können.

Herzlichen Dank für das Interview Frau Kiyek!

Weitere Informationen zur Hundeschule von Frau Kiyek finden Sie unter www.huendisch-gluecklich.de

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